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Miteinander Zukunft Bauen

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Geschichte

Das Projekt und die Vision begann bei vielen von uns zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Hier wird nur eine Perspektive geschildert ohne Anspruch, alle Zugänge abzudecken.

Die Vorgeschichte

Die Ursprungs-Inspiration entzündete sich für Petra und Martin Kirchner beim Aufenthalt in einem Gemeinschaftsprojekt in Neuseeland bereits 1998. Es folgte ein Aufenthalt von Martin in Findhorn (Schottland) bei einem einmonatigen Ecovillage-Design-Training und zahlreiche Besuche von Projekten innerhalb des Global Ecovillage Network folgten (darunter 5 Monate in Projekten in Brasilien) und auch Netzwerksarbeit innerhalb Österreich (Austrotopia). Mehrere Anläufe von großen Ökodorf-Projekt mit dutzenden Beteiligten bis zu Hausgemeinschaft mit Freunden verliefen im Sand.

Preisüberreichung durch LH Pröll

Preisüberreichung durch LH Pröll

Der Verein “Miteinander Zukunft Bauen” wurde Anfang 2004 von Petra und Martin und einigen Freunden gegründet, um der Suche nach einem Ort für so ein Projekt einen Rahmen zu geben. Daraufhin wurden mit professionell aufbereiteten Unterlagen und Unterstützung von Architekt Deubner in 40 Gemeinden in Zentralraum NÖ Grundstücke gesucht. Eine Kerngruppe bildete sich und steckte viel Zeit und auch Geld in die Anbahnung von mehreren Grundstücken, die sich schlussendlich alle als nicht für das Projekt möglich herausstellten (von Hochwassergefährdung bis zu zerstrittenen Grundeigentümern). Nach Jahren des fruchtlosen Engagements war Ende 2007 die Luft draußen und das Projekt wurde feierlich begraben.

Die Kerngruppe formiert sich

Im Sommer 2008 trafen sich im Rahmen eines Projekttreffens eines anderen Wohnprojekts in Herzogenburg die drei Familien der “Pomali-Kerngruppe”: Petra und Martin Kirchner, Veronika Stockert und Thomas Aigner, Agnes Vecsei und Stefan Buxbaum (alle jeweils mit Kindern). Es wurde klar, dass dieses Projekt den Bedürfnissen nicht entsprach, und so entstand der Impuls, gemeinsam etwas zu starten.

Grundbesichtigung im Winter

Grundbesichtigung im Winter

Wölbling stellte gleich eine attraktive erste Option dar (das Grundstück war bekannt und das Jurtenprojekt “Freiraum” anziehend), trotzdem wurden nochmal verschiedene Grundstücke begutachtet. Gleichzeitig wurde die Frage nach dem Planer des Projekts neu gestellt und mit etlichen Kantidaten Gespräche geführt, ebenso

mit Geomanten. Schließlich entschied sich die Gruppe für Wölbling und den Architekten Reinberg, den Geomanten Galko und für die Heimat Österreich als Bauträger (aus damaliger Perspektive für zumindest einen Teil des Projekts).

Pomali?

Unter schwierigen Rahmenbedingungen (Entfernte Wohnorte, Kleinkinder, zeitliche Engpässe) wurde die Projektentwicklung vorangetrieben, ziemlich gestresst und wenig “pomali”. Mit dem Grundverkäufer wurde ein einjähriger Kaufoptions-Vertrag ausgehandelt. Mit Architekt Reinberg wurden die Grundlagen für eine Bebauungsstudie für das Grundstück entwickelt, mit Geomant Galko und Heimat Österreich zahlreiche Gespräche geführt, über Newsletter, Homepage und Zeitungsartikel viele Menschen erreicht. Bei einer Auftaktveranstaltung im Februar wurde das Projekt zum ersten Mal öffentlich präsentiert. Im Frühling stiegen mit Eva Drexler und Christian Felber die ersten “Neuen” ein. Die Studie wurde weiterentwickelt und das Projekt bei “Haus der Zukunft” eingereicht. Vor allem Veronika und Martin arbeiteten intensiv an dem “Vorstellungs-Dokument” für Interessierte. Der Name “Pomali” wurde entschieden entschieden und auch ein Logo und verschiedene Unterlagen entwickelt. Im Juni fand mit rund 25 Interessierten ein “Cohousing-Wochenende” statt, danach entschieden sich neun Familien, einzusteigen.

Neuorganisation

Anfang Juli 2009 wurde die Projektorganisation in der großen neuen Runde neu aufgesetzt und vier Arbeitsgruppen gegründet. Von da an fanden monatliche Wochenend-Treffen der gesamten Gruppe statt. Die Gruppe wächst seitdem beständig, die Verantwortlichkeiten und Arbeitsintensitäten wechseln.

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